Dienstag, 29. Dezember 2009

29. dezember 2009

Entschuldigen Sie, verehrtes Publikum! Ich merke grad, hier hat sich seit Mitte letzen Monats gar nichts mehr getan. Verbeug-verbeug, tschuldigung-tschuldigung! Was war noch das Thema?
Ach ja! Abfall-Kunts und "Respekt".
Die Röhre unten am Bahnhof ist mehrmals voll gewesen! Der "Clown" hat seine Schuldigkeit getan, der Clown kann gehen... könnte man meinen. Grad vor ein paar Tagen war der neue "Fischotter", das Gemeindeblättchen -nein!- eigentlich eher eine veritable Postille, ein Heft, A5 in Vierfarbendruck, achtzig Seiten oder so, in meinem Briefkasten. Ich fand mich auf Seite 49 wieder. Ein schönes Foto und knapp zwei Seiten Interview. Ob ich das auch Online als PDF oder so verlinken kann? Wir werden sehen.
Weshalb ich ausgerechnet heute nochmals online gehe? Na ja, vor knapp einer halben Stunde machte ich mit meinem Hund die kleine Runde. Und erwischte vier Kinder beim Kindergarten. Nein! Nicht die Kinder, welche in den Kindergarten gehören, sondern ältere Kinder. Nein! Auch keine Jugendliche! Kinder! Buben zwischen 12 und 14. Weder Stimmbruch noch Bartflaum. Mit Trottinett unterwegs. Ja! Eher die Mehrbesseren. Keine Ausländer...
Voll bekifft, oder besoffen. Ich tippe auf bekifft. Ein Zigarettenpaket machte auch die Runde, und verschwand bei meinem Erscheinen in der Tasche einer teuren Winterjacke. Nicht mehr nichts! Sage ich Ihnen! nicht wahr? Der Abfallküntsler nahm sich dann die Freiheit, und wies die vier Buben weg. Sie gingen. Witze reissend, den Abfallküntsler verhöhnend, aber sie gingen. Es war Ruhe, doch nicht ganz. Sie riefen mir dann noch nach, zuhause dürfen sie auch trinken sowohl kiffen. Und der eine Junge rief mir noch vom Balkon seiner Elternwohnung einige Schlötterlinge runter. Und das war keine Altbauwohnung, nein, das war eine von den 4-6000.-- Franken pro Monat Wohnungen. Und ich kann mir dann vorstellen, was die Eltern dann sagen würden, hätte ich dort geklingelt... "Ich solle verschwinden, das gehe mich einen Scheissdreck an, ich solle doch mich selber anschauen, etc. etc. etc.

Ich schaue mich selber an, vereehrtes Publikum! Und ich bin wahrscheinlich gar nicht so sehr anders aufgewachsen als diese Buben. Obere Mittelklasse. Zwei Autos, Ein gemietetes Zweifamilienhaus an guter Lage. Vater selbständig, Maschineningenieur und Erfinder. eigenes Büro mit sieben oder acht Angestellten. Kleinbetrieb zwar, aber eben, obere Mittelklasse. Beide Elternteile sehr damit beschäftigt, den Lebensstandard beizubehalten. "Do like the Johnsons do! Or if possible do better!" Mir wurde als Kind viel selbst überlassen. Ich fing mit zwölf an zu rauchen, mit vierzehn war es ein Paket täglich. Mit dreizehn rauchte ich meinen ersten Joint. Mit acht war ich das erste Mal so betrunken, dass ich kotzte. Mit vierzehn probierte ich anderes... Ich war stark. Oder mein Körper war stark, auf Meskalin verkotzte ich mehrere Brunnen in der Stadt Luzern, ohne dass mehr passierte, und LSD funktionierte einfach nicht. Glücklicherweise hatte ich schon immer eine Aversion gegen Spritzen... Weichei... mir ist dementsprechend nicht allzuviel passiert als Kind. Ich habe es nach dreissig nachgeholt. Bin ich stolz darauf? Nein!
Die Zwischenfälle im Kindesalter haben mir jedoch geschadet! Die Gleichgültigkeit meiner Eltern haben mir geschadet. Drogen, welcher Art auch immer, waren irgendwie okey. Das, wobei nicht nur das, haben mir meine Zukunft verbaut. Oder... die Gleichgültigkeit meiner Eltern haben mit dazu beigetragen, dass ich mir meine Zukunft verbaute. Respekt?

Wie der eine Bub heute abend um viertelvorzehn Uhr beim Kindergarten dann sagte: "FUCK YOU"

Ich wünsche uns ein besseres neues Jahr!

Sonntag, 15. November 2009

Schweinisch?

Verzeihen Sie mir den Ausbruch, geehrtes Publikum! Aber wer heute noch seine verrotzten Papiertaschentücher sozusagen unsachgemäss entsorgt, sprich einfach auf dem Gehsteig (Trottoir, für meine Schweizer Leser) fallenlässt, soll doch bitte an Fieber sterben. Es sei gar nicht soo schlimm, an Fieber zu sterben, habe ich erfahren, man werde matter und matter, träume dann vor sich hin, und plötzlich sei man hinüber. Und auch die, welche heute noch ihren Rotz auf die Strasse blasen, einen Grünen spucken, sterben Sie bitte auch aus!
Weiss ist angesagt. Momentan wenigstens. Der Abfallküntsler hat eine spezielle Tüte dafür dabei. Gut, die Bakterien und Viren werden vor Hunger sterben, oder sich gegenseitig auffressen. Das Wetter ist regnerisch, da wird einiges ausgespült...
Und doch! Leute, die ihre gebrauchten, papierenen Taschentücher "einfach" links (oder rechts) liegen lassen, gehören... und Leute, die ihren Rotz auf die Strasse schneutzen, gehören zurück in den Balkan! Mit sovielen Knoblauch-Ketten um den Hals, dass sie darunter zerquetscht werden. Punktum! Rassismus hin oder her... "Sue me, Snorter!"
Des Abfallküntslers Grippe ist am abflauen. Einen Arztbesuch oder Impfung konnte er sich nicht leisten, wenn sie dann, die Impfung, auch da gewesen wäre. Der Abfallküntsler gratuliert dem Herrn VasDingsda, dem anderen Abfallküntsler in Basel, seines Zeichens CEO dieses anderen Betriebes, welches sich nur der Forschung, und der Erhaltung menschlichen Lebens verschrieben hat. Vasella hätte eigentlich alle Nobelpreise verdient. Alle! Er, und die anderen CEO's verdienen ewiges Leben! In der Tiefkühltruhe!
Tschuldigung...

Dienstag, 10. November 2009

Freitag, 23. Oktober 2009

Ganz Unten...

... ist dann der Hund. Und mit dem muss ich jetzt gehen... Fortsetzung folgt! Gleich...

Ein Abfälliger Zwischenbericht

In welchem Buch las ich, dass, wenn man zu schreiben, oder zu beschreiben hat, man mit dem kleinsten Detail beginnen soll? Irgend etwas Amerikanisches war es wohl, "Zen, und die Kunst, ein Motorrad zu fahren", oder vielleicht auch "Garp". Man beginnt also bei einem kleinen Detail. Farbe, Form, Beschaffenheit an sich. Sogar Abfälle haben alles Dies. Farbe, Form, Beschaffenheit...
Abfälle lassen sich sammeln. Wie Autos, oder Antiquitäten. Manchmal sind es Autos, oder Antiquitäten. Ich sammle Strassenabfall. Selbstverständlich nicht nur! Doch auch. Und ziemlich erfolgreich dazu.
Mein Lieblingsstück: 1 Post-It mit der Adresse des Schlösslis Oetwil (psych. Anstalt).
Eine Lieblingskategorie: Einkaufszettel!
Ganz Unten: Rückseiten von FCZ-Selbstklebe-Dingsbümsern (Weiss)

Montag, 19. Oktober 2009

Dienstag, 6. Oktober 2009

Dienstag, 29. September 2009

tschuldigung!

Die Besuche bei meinem Vater, kurz vor seinem Tod, waren geprägt von Entschuldigungen. Ich kam morgens vom Gästehaus hoch, und machte mir einen Kaffee. Meines Vaters Frau gab mir dann jeweils den Tarif durch, "wir machen heute...", und irgendwann später erschien mein Vater im alten blauen Morgenmantel. "Tschuldigung!", begrüsste er mich. "Tschuldigung!" grüsste ich zurück. Seine Kaffeetasse war schon bereit unter dem Dingsbums, er musste nur noch den Knopf drücken. Der Rest des Whiskys vom letzten Abend war schon drin, der Zucker auch...
Ich vermisse meinen Vater, meinen Apu! Tschuldigung...

zwischenstück...

Dienstag, 22. September 2009

respekt! ehrlich!

Sehr geehrter Herr Ziermann

Haben Sie vielen Dank! Wie aber kommen Sie darauf, dass ich mich so wichtig nehme? Herr Burkhalter nimmt mich wichtig, denn er hat mich ausladen lassen.

Ich bin weder empoert noch veraergert, aber wenn es in einem Forum doch auch vehement Kritik gibt, nimmts wunder, was dahintersteckt. Das ist Neugier, keine Arroganz. So sehe ichs wenigstens.

Trotzdem: Vielen Dank fuer Ihre offenen und ehrlichen Worte. Werde an meinem Auftritt arbeiten.

Herzlich

Roger Koeppel